Sonntag, 20. Februar 2011

Ich lese (8)


Klappentext:
Die Drachen bewahren den Schlüssel zur Rettung der Welt. Aber das Geheimnis ihrer Zuflucht wurde aufgedeckt. Nun sammeln sich die Heere im alten China zur letzten Schlacht. Kreaturen, aus Lava geboren, entsteigen den Tiefen der Berge. Riesen erklimmen von Süden her die Gipfel. Himmelskrieger in gewaltigen Luftschiffen nähern sich aus dem Norden.
Inmitten des heraufziehenden Krieges verzweifelt Niccolo an seiner Liebe zu Mondkind. Die Drachen könnten das sterbende Mädchen heilen - doch das würde es zu einer tödlichen Gegnerin machen. Derweil stößt Nugua auf das Grab eines Wesens, das vor Äonen die Welt erschuf - und jetzt zur mächtigsten Waffe des Feindes wird.



Erster Satz: "Einst war die Dunkelheit hier vollkommen."

Rezension - Die Schleife an Stalins Bart von Erika Riemann


Inhalt:
Erika Grube ist 14 Jahre alt und ihr größter Traum ist es, eines Tages im Zirkus als Artistin aufzutreten. Doch das Mädchen wird auf brutalste Weise aus ihrem Unmfeld gerissen und eingesperrt, nur weil sie es wagte dem Stalin Bild ihres Klassenzimmers eine rote Schleife mit Lippenstift zu malen und sich weigerte einer völlig verlausten russischen Offizierin die Haare zu waschen. Diese Lappalien brachten ihr acht Jahre Gefängnisaufenhalt ein und sie erlebte Hunger, Krankheiten und Tod. Es wird auch geschildert, wie Erikas Alltag sichtlich geprägt wurde von den Gefängnisjahren, nachdem sie entlassen wird. Sie beschließt dann, von einer jungen Journalistin ermutigt, ihre erschreckende Geschichte niederzuschreiben.

Meine Meinug:
Ich habe die Autorin vor Jahren einmal in einer Fernsehsendung gesehen, kurz nachdem ihr Buch erschienen ist und fand ihre Geschichte sehr interessant. Ein paar Jahre später habe ich das Buch dann wiedergesehen und habe es gleich mitgenommen. Und ich muss sagen, dass ich schlichtweg entsetzt war, was man dem Mädchen alles angetan hat. Ich meine die Handlung Erikas mit der von Mörderinnen oder Spioninnen gleich zu setzten und das Kind so zu quälen ist einfach nur grausam. Erika erzählt ihre Geschichte schonungslos und ohne irgendetwas schön zu reden. Mir lief es bei einigen Szenen kalt den Rücken herunter. Auch wie schwer sie sich nachher getan hat in ein normales, geregeltes Leben zurückzukehren ist erschreckend. Führ mich ist es einfach unfassbar, wie man das Leben eines jungen Mädchen so zerstören kann, wegen einen Nichtigkeit und ohne mit der Wimper zu zucken.

Fazit:
Wer sich für deutsche Geschichte nach 1945 interessiert, vor allem über die DDR, für den ist dieses Buch echt empfehlenswert.

4/5

Samstag, 19. Februar 2011

Ich lese wieder (6)





Klappentext:
Acht Jahre, von 1946 bis 1954, musste Erika Riemann hinter Mauern verbringen, weil sie als vierzehnjähriges Mädchen ein Stalinbild bemalt hatte. Erst heute hat sie die Sprache gefunden, um über ihre gestohlene Jugend zu berichten - und über die Zeit danach, die allmähliche Befreiung aus ihren inneren Mauern.









Erster Satz: "Manchmal denke ich mir Gemeinheiten aus."

Rezension - Mini Shopaholic von Sophie Kinsella



Inhalt:
Becky is back! Und sie hat eine neue Aufgabe, und zwar eine Geburtstagsparty für ihren Ehemann Luke zu organisieren. Doch das erweist sich schwieriger als Becky sich das gedacht hat, vor allem, da sie versucht die Party ganz allein zu planen, was natürlich zum absoluten Chaos führt. Ihre Tochter Minnie ist auch nicht gerade ein normale Kind. Ihr Lieblingswort ist "mein" und sie hat ihren eigenen Kopf, sodass sie ihre Nanny am ersten Tag schon in die Flucht schlägt.  Doch mit Hilfe von Nanny Sue, das britische Gegenstück zur Supernanny, und ihren Freunden schaft sie es ihre Probleme zu bewältigen und eine super Party für Luke auf die Beine zu stellen.

Meine Meinung:
Ich liebe diese Reihe und Mini Shopaholic ist ein toller Nachfolger. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus fer Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Becky ist einfach ein so wunderbar chaotischer und natürlicher Charakter und ihre Shoppingleidenschaft kannn ich nur zu gut verstehen, auch wenn ihre Ideen meistens eher absurd sind. Auch sehr süß ist, dass ihre Tochter Minnie das genaue Abbild ihrer Mutter ist, mit einer Vorliebe für Markenklamotten und einem kleinen Sturkopf. Ich finde die Reihe bleibt konstant auf dem gleichen guten Level und das Beste ist, dass das Ende den Leser auf einen weiteren Band hoffen lässt.

Fazit:
Für Fans der Reihe ein Muss, doch man sollte die vorherigen Bände gelesen haben.

5/5

Gewinnspiel!

Wir hatten gerade in der ganzen Gemeinde einen einstündigen Stromausfall. Man fühlt sich irgendwie vollkommen hilflos wenn man dann plötzlich allein in vollkommener Finsternis sitzt. Hab dann ein paar Kerzen angezündet, Musik gehört und gewartet.


Aber eigentlich wollte ich gar nicht über den Stromausfall schreiben, sondern über ein sehr tolles Gewinnspiel bei me&my mobile. Und zu gewinnen gibt es, trommelwirbel, ein IPAD!! Eine der bahnbrechensten Erfindungen unserer Zeit, klein, flach,  passt in jede Handtasche, E-book Reader, PC, Spielekonsole und und und... ich bin vollkommen begeistert von diesem Teil! Aber leider hat es auch einen große Nachteil: es ist ziehmlich teuer. Also nutze ich m eine Chance und mache bei diesem großartigen Gewinnspiel mit. Drückt mir die Daumen!

Ich lese (7)



Klappentext:
Becky Brandon, geborene Bloomwood, hatte sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die zweijährige Minni ist aber auch ein sehr lebhaftes, willensstarkes Kind - man könnte sie auch als anstrengend bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist "mein!" und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft neuerdings nur noch das Nötigste: Handtaschen, Schuhe, Spielsachen, Kleider... Aber nicht nur das Sparen verlangt Energie. Becky sucht mit ihrem Mann Luke ein eigenes Zuhause, plant eine gigantische Party, entwickelt innovative Ideen für ihren Job und will Minnie eine perfekte Mutter sein. Doch so langsam wächst ihr alles über den Kopf....

Erster Satz: "Okay."

Rezension - In der Wildnis von Jon Krakauer


Inhalt:
In der Wildnis ist die Geschichte des jungen Chris McCandless, der im August des Jahres 1992 tot in einem Bus in der Wildnis von Alaska aufgefunden wird. Das Buch beschäftigt sich mit den Bewegründen des Mannes, die ihn dazu brachten zwei Jahre seines Lebens als völliger Aussteiger zu verbringen und durch die USA und Kanada zu reisen. Er trifft auf diesem Weg immer wieder auf Menschen, mit denen er sich anfreundet und mit denen er bis zuletzt regen Briefkontakt hatte. Er begibt sich schließlich auch die schiksalshafte Reise nach Alaska, wo er sich, nur mit einem Gewehr und einem 5-Kilo Sack Reis bepackt, in die Wildnis absetzt. Dort stirbt er schließlich allein.

Meine Meinung:
Das Buch ist keine wirkliche Geschichte, er ist eher eine art Bericht über Chris McCandless Leben und über seine Motivation, dieses Abenteuer zu bestreiten. Außerdem beschreibt er, dass es auch andere Fälle wir den von Chris McCandless gibt. Mir war es zu steif, man hätte seine Geschichte besser verpacken könnnen als Jon Krakauer es getan hat, es war irgendwie unpersönlich und mir wurde nach all den Fakten irgendwann ziehmlich langweilig. Das ist einer der wenigen Fälle in denen ich den Film sehr viel besser gefallen hat als das Buch.
Fazit:
Die Geschichte von Chris ist tragisch und liefert eigentlich den perfekten Stoff für einen Roman, diese Umsetzung ist aber gescheitert.
3/5

Freitag, 18. Februar 2011

Aktion des Script5 Verlags - Nicht weit vom Stamm

 *edit* Gerade stand auf der Facebook-Seite von Script5, dass die Aktion beendet wurde, da alle Rezensionsexemplare verlost sind.

Habe gerade von einer tollen Aktion des Script5 Verlags auf book.romance gelesen. Dazu muss man das Video des neuen Romans von Oliver Uschmann "Nicht weit vom Stamm" auf seinem Blog posten und wird dafür vom Verlag mit einem Rezensionsexemplar seiner Wahl belohnt! Dann einfach den Link, das Wunschbuch und die Adresse an info@script5. de schicken. Hört sich super an!

Darum geht es im Buch:

Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen.
Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder: Der einzige Weg, Lina zu retten, ist, so zu werden wie sein Vater.

Und hier ist das Video:

Ich lese wieder...








Erster Satz: "Im April 1992 trampte ein junger Mann, der aus einer wohlhabenden Familie von der Ostküste stammte, nach Alaska und zog allein in die Wildnis nördlich des Mount McKinley."

Rezension - Modestrecke von Jessica Weiß und Julia Knolle


Inhalt:
Jessica Weiß und Julia Knolle, die Gründerinen des bekanntesten deutschen Modeblogs, entführen uns in 52 kurzen Kapiteln in ihren Alltag als Bloggerinen. Sie erzählen von ihren Anfängen, modischen Fehltritten und auch wie sie ihren ganz eigen Stil gefünden haben. Auch führen sie mit Shopping-, Wohn- und kulinarischen Tipps durch die Modehauptstädte der Welt führen.

Meine Meinung: 
Als langjährige Leserin der "Les Mads", habe ich mir das Buch gleich nach Erscheinungstermin gekauft und ich finde es echt super. Es ist sehr interessant, hinter die Kulissen des erfolgreichen Blogs sehen zu können und zu erfahren, dass Fashion Week nicht nur Models und hübsche Kleider sind, sondern auch Übermüdung und schmerzende Füße. Ein weiteres Highlight sind die Illustrationen, die sich durch das gesamte Buch ziehen. So wunderschön, vor allem die Hommage an das britische Model Lily Cole, die wahrlich noch elfenhafter aussieht als in Wirklichkeit. Top!

Fazit:
Sehr empfehlenswert, vor allem wenn man sich für Mode und die Modebloggerwelt allgemein interessiert.

5/5